Dienstag, 16. Dezember 2014

Habetrot im Advent

 
Liebe Neugierige und Kreative

Letzten Sonntag war mein Weihnachtsapéro. Es war wunderbar gemütlich und ich hatte definitiv zu viel Mailänderli, Süssikgeiten und Champagner. Ich danke hier nochmals allen, die vorbeigekommen sind. Ich habe mich sehr über jeden Besucher gefreut!

Wie im letzten Eintrag versprochen, zeige ich euch noch, wie bei Habetrot der Advent aussieht. Willkommen in meinem Wohnzimmer:

Vielen Dank für den Besuch und wunderbare Festtage!
Habetrot



Dienstag, 18. November 2014

Bei Habetrot wird es weihnachtlich

Meine lieben Neugierigen und Kreativen

Bei mir wird es schon langsam Advent. Ich will eine neue Tradition bei mir einführen, das Weihnachtsapéro am dritten Advent. Da kann man dann sehen, was Habetrot das Jahr durch so gemacht hat und natürlich Weihnachtsdekoration und Geschenke kaufen. Ausserdem gibt es weihnachtliches Gebäck und festliche Getränke. 
Ich kann es kaum erwarten und darum habe ich eben mit dem Dekorieren schon angefangen. Meine Wohnung wird von Tag zu Tag stimmungsvoller und ich fange an diese Jahreszeit so richtig zu zelebrieren!

Das Lustige ist, früher haben mich solche Anlässe kalt gelassen. Als Buchhändlerin war November bis Dezember die Zeit, in der fast die Hälfte des Jahresumsatzes generiert wurde. Entsprechend stand Weihnachten für Stress und schlechte Laune. Ausserdem hielt ich mich für vollkommen religionsresistent.
Nur gibt es kaum etwas, das die Jahreszeiten so schön zelebriert wie christliche Feste. An Ostern freut man sich über den Frühling mit den frischen Farben wie Grün und Gelb und an Weihnachten wird es eben winterlich und gemütlich. Und genau so soll es in meiner Wohnung aussehen.

Nach dem Apéro im Dezember werde ich einen fotoreichen Eintrag schreiben der euch zeigen soll, wie Habetrot sich die Adventstage so vorstellt. Aber jetzt gebe ich mal nur einen kleinen Eindruck, der euch hoffentlich neugierig macht.


Lieben Dank für den Besuch und bis bald
Habetrot

Dienstag, 16. September 2014

Habetrot über Material und Werkzeug

 

Hallo liebe Neugierige und Kreative


Material und Werkzeug sind der Stoff aus dem meine Träume sind! Ganz ehrlich ich habe eine kleine Obsession was das richtige Werkzeug angeht und auch bei den Materialien die ich benutze bin ich wählerischer als wenn ich mir ein neues Auto zulegen würde. Zugegeben der Vergleich hinkt, schliesslich bin ich überzeugte ÖV-Fahrerin, aber es sind eben keine Entscheidungen die man leichtfertig trifft.

Das Material entscheidet über Optik und Haptik und ist mein erster Punkt. 
Ich finde, wenn man schon Zeit und Aufwand in ein Projekt investiert sollte das Material auch seinen Wert haben! Ich nähe und häkle darum selten mit etwas anderem als Naturfasern und benutze auch gerne schönes und gutes Papier. Aber als Spross einer Familie aus Biologen, Agronomen und Umweltwissenschaftlern liegt mir das Recyceln wohl im Blut. Mein Lieblingsmaterial, ich habe es bereits in einem früheren Blogeintrag erwähnt, sind alte Bücher. Zum Falten sind alte Seiten einfach perfekt, sie lassen sich gut manipulieren und sehen sofort edel aus.

Ausserdem kann man auch den Buchrücken und die Klappen von gebundenen Büchern wunderbar weiterverwerten.

Den Recyclinggedanken bedient auch Stoffgarn. Eigentlich ein Abfallprodukt aus der Textilbranche, wird jetzt aber in fast allen Hobbymärkten zum Häkeln und Stricken verkauft. 



Dann wollen wir uns doch dem Werkzeug widmen. 
Fast jedes Projekt kann nur so gut werden, wie die vorhandenen Hilfsmittel es erlauben. 
Nimmt man zum Beispiel den falschen Leim ist das Vorhaben bereits zum Scheitern verurteilt. Eine gute Auswahl an Klebstoff gehört darum in jedes Atelier und in jede Werkstatt. 
Ich habe eine ganze Kiste voll und ich kann euch garantieren, alles da drin wird dringend benötigt:
Meine riesen Auswahl an farbigen Klebebändern habe ich hier übrigens weggelassen.
Ziemlich beeindruckend, nicht wahr? Erst recht, wenn man bedenkt, dass das Meiste hier nur für Papier benutzt wird.
Bei diesem Stichwort komme ich doch gleich zu meiner nächsten Erkenntnis. Eine Schere reicht nicht! Ich benutze zudem auch gerne Präzisionsmesser und meine Schneidematte liegt immer auf dem Arbeitstisch bereit.
Ausserdem brauche ich ca. 1000 verschiedene Stifte, Pinsel, Farben und Zangen. Und jeden Monat kommt wieder was Neues dazu. 
Zum Glück habe ich aber diesen Blog, der mir einen Vorwand und die passende Rechtfertigung für meine Ausgaben gibt.

Ich hoffe ich sehe euch bald wieder
Habetrot
 

Dienstag, 19. August 2014

Kleine Vorschau

Liebe Kreative und Neugierige


Betongiessen war schon lange auf meiner DIY-Liste. Ich habe schon jede Menge interessante Bilder gesehen, hatte aber bisher irgendwie zuviel Respekt. Hauptsächlich vor der Sauerei die so ein Projekt mit sich bringen könnte. Dieses Wochenende habe ich es trotzdem probiert und... so kann man sich täuschen! Verglichen mit meinen Untersetzern war das Ganze ein Klacks und nach ca. 10 Minuten waren die kleinen Werke gegossen. Schlimm war nur das Warten und die Sauerei hat sich auch in Grenzen gehalten. Wer hätte das gedacht?

Ich werde wahrscheinlich noch eine Anleitung und weitere beispiele hier posten. Aber jetzt zeig ich euch erst mal wie die ersten Ergebnisse kurz nach dem Trocknen aussehen:
Danach wollte meine Mutter gleich weitermachen, hat sich ein paar Sukkulenten gekauft, diese eingepflanzt und ein paar silbrige Akzente mit dem Pinsel gesetzt. 
Jaja, die Kreative Ader ist offenbar vererbt. 

Hier die fertigen Kunstwerke:



Vielen Dank für den Besuch und hoffentlich bis bald
Habetrot

Mittwoch, 13. August 2014

10. Projekt - Untersetzer

 

Liebe Neugierige und Kreative

Letztens habe ich in einem französischen Supermarkt einfache Korkuntersetzer gesehen und gleich gekauft. Sie waren perfekt für ein neues Projekt auf diesem Blog. Verschiedene Varianten von beklebten und bemalten Untersetzern ist eines der beliebtesten Projekte auf DIY-Blogs. Ich dachte darum auch, es wäre eines der einfachsten. Nun ja, aufgeben gilt nicht, wie ihr wisst. 

Ich habe folgende Materialien zusammengesucht:
  1. Acrylfarbe
  2. Korkuntersetzer
  3. Masking Tape
  4. Selbstgemachte Schablonen
  5. Unterlage zum Farbe ausrollen (ich habe hier eine Sichtmappe genommen und zum stabilisieren einen Karton hineingelegt
  6. Einen Farbroller aus Gummi
Danach habe ich begonnen die Untersetzer abzukleben, die Schablonen angebracht, die Farbe ausgerollt und fröhlich mit malen begonnen.

Und ab da ging es schon schief. Die Farbe lief unter die Schablone, das Resultat war eine Enttäuschung und ich war geläutert.
 Neuer Versuch neues Glück. Folgendes kam nun dazu:
  1. Ablösbarer Montagekleber
  2. Ein Pinsel
  3. Gereinigte Schablonen
Ausgeschieden ist der Roller.
Schon um einiges weniger selbstsicher habe ich die Schablonen auf einer Seite heftig eingesprüht und nach einer kurzen Trockenzeit kräftig festgeklebt. Wenn ihr denkt das wären seltsame Adjektive die ich hier benutze, kann ich euch nur versichern, genau so hat es sich abgespielt.

Danach habe ich die Farbe trocknen lassen und bin nochmals drüber. Das Resultat war um einiges besser.
Und so sehen sie alle zusammen aus:


Für die Fotos muss ich mich wohl mal wieder entschuldigen. Das Licht war sehr schlecht und die Bilder sind viel zu dunkel geworden. Fotografieren ist wirklich nicht meine Stärke. Ich hoffe ich bekomme das noch in den Griff.

Vielen Dank für den Besuch und bis bald
Habetrot

Samstag, 17. Mai 2014

9. Projekt - Stempel schnitzen

 

Liebe Neugierige und Kreative


Heute gibts ein Projekt, welches leider nicht halb so einfach war, wie ich mir das vorgestellt habe. Schon länger habe ich alles beisammen, um mir meine eigenen Stempel zu schnitzen. Vielleicht habt ihr diese schon im Internet gesehen. Mit ein paar Schnitzutensilien und einer Art Gummi, kann man sich so ziemlich jedes Motiv schnitzen, dass man möchte. Ich habe ja gerne von allem meine eigene Version und dieses Projekt war schon lange auf meiner Liste. Heute also mein erster Versuch.
Um mich nicht gleich zu überfordern, habe ich mir ein sehr einfaches Muster ausgedacht, meine Utensilien zusammengesucht und losgelegt:


Dieses Projekt benötigt:
  1. Ein Schnitzer-Set
  2. Eine Gummiplatte (Ein einfacher Radierer geht auch und ist sogar aus dem selben Material. Er war mir einfach zu klein)
  3. Einen sehr weichen Bleistift
  4. Ein Japanmesser

Erst habe ich mir ein Stück Gummi in der gewünschten Grösse ausgeschnitten, das Stück auf einem Papier umfahren und dann mein Design in diesen Bereich gezeichnet.



Danach konnte ich den Gummi auf meine Zeichnung legen, diesen mit den Fingern etwas andrücken und das Muster hat sich auf den Gummi übertragen. 


Nun konnte das Schnitzen beginnen. Die Bleistiftflächen bleiben stehen, die weissen werden entfernt.



Ihr findet das ganze sieht eher aus wie ein Massaker? Volltreffer! Ich bin mir nicht sicher, ob die Messer zu wenig scharf und der Gummi zu weich waren oder ob ich zu unbegabt bin. Auf jeden Fall hat das Ganze Nerven und Pflaster gebraucht. Ich behaupte jetzt einfach mal, das Ungenaue verleiht dem Ding hier Charme.

Aufgeben kommt auf diesem Blog aber nicht in Frage! Also habe ich tapfer weitergemacht und einen Testdruck probiert. Danach konnte ich sehen, welche Stellen noch entfernt werden mussten um einen halbwegs sauberen Abdruck zu erhalten.



Der zweite Abdruck war schon etwas besser und ich hatte das Gefühl nichts mehr verbessern oder verschlimmern zu müssen.

Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, war ich mit meinem Stempel allerdings nicht zufriedener und habe doch noch einen zweiten Versuch gestartet. Diesmal hatte ich einen sehr viel härteren Gummi und das Resultat ist auch etwas besser. Aber auch hier habe ich gemurkst, geflucht und Stellen durch Abrutschen entfernt, die hätten bleiben sollen. 

Am Ende dieser längeren Übung hatte ich aber immerhin drei Stempel, die ich wahrscheinlich auch benutzen werde. Wie gesagt, sie sind einmalig auf dieser Welt und das Unperfekte unterstreicht ihren Charme. Aber entscheidet selbst:


Vielen Dank für euren Besuch
Habetrot


 

Dienstag, 13. Mai 2014

Projekte nebenbei

Hallo liebe Leser und Kreative


Ich bin noch immer am Einrichten. Mein Atelier ist zum Glück aber schon so weit, dass ich darin arbeiten und kreativ sein kann. Ich habe zwar noch keine neue Anleitung für euch, möchte aber gerne zwei Projekte zeigen, die ich in der Zwischenzeit realisiert habe:
Ein Faltprojekt aus einem Buch, das ausgedient hatte und...

...ein paar Geschenkanhänger. 

Viel mehr habe ich im Moment nicht für euch, kann euch aber versichern, dass ich mich in meinem neuen Daheim pudelwohl fühle und garantiert noch viele weitere Projekte folgen werden.

Lieben Dank für den Besuch und bis bald
Habetrot




Freitag, 25. April 2014

Kurzes Lebenszeichen

Hallo meine lieben Leser und Kreativen

Ich habe soeben Wohnung, Umfeld und Kanton gewechselt und lebe noch in eingepackten Kisten. Darum wurde dieser Blog etwas vernachlässigt.
Bald bin ich aber wieder eingerichtet und es geht hier gewohnt kreativ weiter.

Bis dann, vielen Dank für eure Treue und bis bald
Habetrot

Sonntag, 9. März 2014

8. Projekt - Origami-Schalen

Hallo meine lieben Neugierigen, Kreativen und Reingestolperten

Ich ziehe um! Anfang Mai ziehe ich aus meiner berner Altbauwohnung mit finsterer Küche und altem Bad zurück ins Siggenthal bei Baden. Dort habe ich eine Wohnung gefunden, die das totale Gegenteil meiner jetzigen ist. Hell, mit Balkon, grossem Wohnzimmer und neuer roter Küche! In meinem Kopf habe ich bereits angefangen einzurichten und meinen Haushalt umzuorganisieren. 
Ich möchte, dass es in meiner neuen Wohnung schön und aufgeräumt ist und dafür brauche ich Kisten, Behälter und Schalen um auch dem kleinsten Krimskrams seinen festen Platz zuzordnen. Darum heute mal wieder ein Projekt um Kleinkram zu versorgen (Ich stelle hier einen Habetrotdiy Trend fest, siehe auch: 4. Projekt, 2. Projekt oder 1. Projekt).





Für dieses Projekt braucht es nur schönes Papier, eine Schere um das Papier auf die richtige Grösse zuzuschneiden und wer hat ein Falzbein.



Das Papier muss 3/3 breit und 2/3 hoch sein, dann kann das Falten bereits beginnen:

1. Das Papier der Breite nach dritteln und wieder öffnen:

2. Eine Seite in die Mitte falten, danach in der Hälfte wieder zurück und mit der anderen Seite wiederholen:


3. Eine Seite zurückfalten und die Ecken wie auf dem Bild einklappen:

4. Auf der linken Seite sollte es jetzt 3 Lagen haben. Zwei davon müssen auf die rechte Seite, danach das Ecken einfalten wiederholen:



5. Die eine Seite wieder zurückblättern, dem Schlitz nach öffnen und die Ecken in die Mitte falten. Danach die neu entstandenen Kanten nachfalzen:



Büscheln und die neue Papierschale ist fertig! 








Vielen Dank für den Besuch
Habetrot