Dienstag, 18. Februar 2014

Mein Kopf in 3D - Ein Gastblog


Hallo liebe Kreative, Neugierige und Interessierte


Diesmal gibt es einen ganz besonderen Eintrag. 
Vor kurzem haben ich und mein bester Freund mit seinem neuen 3D-Drucker herumexperimentiert. Wir hatten dabei einen Heidenspass und herausgekommen ist das hier:

Erst wurde ein Foto gemacht (gar nicht so einfach, wie Ihr bald lesen werdet), dann irgendwas in den Computer eingegeben und schliesslich konnte der Drucker loslegen. 

Nach Stunden hatten wir dann sowas hier:
Das ist mein Kopf unter einer Menge Trägermaterial, das ich dann noch entfernen musste.

Aber um ehrlich zu sein, viel verstanden habe ich dabei nicht und darum habe ich den Freund gefragt, ob er eventuell Lust hat einen Gastbeitrag für Habetrotdiy zu schreiben.  Glück für euch, er hatte Lust. 
Viel Spass also beim Lesen und danke fürs Vorbeischauen.

Habetrot




Plastikköpfe

Jetzt wurde ich doch tatsächlich gebeten eine Gasteintrag auf diesen Blog zu schreiben.
Da lass ich mich nicht zweimal bitten.
Schon immer habe ich mich für allerlei technische Spielereien interessiert. So kommt es nicht von ungefähr, dass ich mir vor kurzem einen 3D Drucker als Bausatz gekauft habe.
Zugegeben, welcher Normalverbraucher braucht den schon einen 3D Drucker? Die einfache Antwort, ich!
Nun habe ich das Gerät (Vellman K8200) schon seit einigen Monaten und habe mich mit der Materie einigermaßen angefreundet, da fragt mich eine Freundin, ob wir nicht mal versuchen wollen einen Kopf als 3D Model zu scannen und dann zu drucken. Mit einer günstigen, geliehenen Kinect Kamera habe wir es nach anfänglichen hin und her geschafft einen Kopf als 3D Model zu scannen und weil es so schön war, habe ich mir eine solche Kamera gleich selber zugelegt. Ja, Mann kann’s nicht lassen.
Nun da die Voraussetzungen gegeben waren und ich freudig Kunde über mein neues Spielzeug verbreitet habe, hat sich auch sogleich ein Kopf gemeldet der kopiert werden wollte. Mein Model, nennen wir sie Habetrot, hat bereitwillig etliche Pirouetten auf dem Drehsessel hingelegt um ihren Kopf, samt Haarpracht, scannen zu lassen. 
Nach dem Scannen muss man den Kopf in ein Datenformat bringen das vom 3D Druck Programm gelesen werden kann (meist STL), dann den Kopf mit einer Software slicen, also in Scheibchen schneiden, dem 3D Drucker verfüttern und schwups (also ca. 5 Stunden später) hat man einen Klon seines Kopfes.


Wie geil ist das denn?


Liebe Grüße vom Gast